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Herr Botschafter Turner, Sie sind seit 2016 britischer Botschafter in Österreich. Davor waren Sie bereits für etwa vier Jahre in der Ukraine tätig und dazwischen Generalkonsul in Istanbul. Wann haben Sie sich entschlossen, eine Laufbahn als Diplomat einzuschlagen?

Das ist so geschehen, weil ich früher in Großbritannien als Beamter gearbeitet habe. Ich habe mit 21 zu arbeiten begonnen, nach drei Jahren auf der Universität und dreimonatigen Urlaub. Dabei bin ich sieben Wochen in den USA getrampt. Dann habe ich angefangen, in verschiedenen Teilen des Beamtentums zu arbeiten. Ich war im Transportministerium, dann bei den Streitkräften in Deutschland für ein Jahr, ein Jahr im Umweltministerium und dann ein Jahr im Finanzministerium. Während dieser Zeit, und obwohl die Arbeit sehr interessant war, ist mir klargeworden, dass ich weiterhin die Welt bereisen möchte. Auch, weil ich im Ausland großgewachsen bin. Während man als Beamter in einem Ministerium vielleicht in vierzig Jahren einmal in einem anderen Büro, aber noch immer im selben Gebäude arbeiten wird, weiß man in meinem Dienst buchstäblich nie, wo man in zwanzig Jahren sein wird. Es kann überall auf der Welt sein. Das war für mich eine große Attraktion.

Wir würden von Ihnen gerne wissen, ob Sie sich gut in Österreich einleben konnten. Was schätzen Sie hier besonders?

In unserem System funktioniert das so, dass man sich als Diplomat für Stellen bewerben muss. Ich war früher vier Jahre Botschafter in Kiew, danach vier Jahre Generalkonsul in Istanbul, jetzt in Wien. Ich hatte mir gedacht, dass ich gern meine deutschen Sprachkenntnisse ausnützen würde und Wien kannte ich bereits. Mit dem Zug bin ich aus London angereist; ein bisschen grün, wie damals 1984. Fliegen ist wie eine Zeitmaschine, doch mit dem Zug hat man einen besseren Eindruck von der Reise. Ich bin dann von London nach Salzburg gefahren und habe einen Monat bei einer Familie in Salzburg gelebt. Wir Diplomaten aus Großbritannien studieren nicht nur die Sprache, sondern wohnen auch bei Familien, um Kultur und Gesellschaft besser kennenzulernen. Obwohl meine Grammatik immer sehr schlecht gewesen ist, kann ich eine Sprache dennoch lernen, wenn ich sie oft benutze und höre. Mit besagter Familie bin ich noch in regem Kontakt und ich konnte gut in die österreichische Gesellschaft eintauchen.

Seit mehr als drei Jahren wohne ich nun in Wien und habe in Politik und Gesellschaft schon einiges erlebt. Die Bundesländer besuche ich immer sehr gerne. Mein Ziel ist es, jedes Jahr alle Bundesländer zu besuchen. Das schaffen wir manchmal, nicht immer. Ich fühle mich hier sehr wohl und es gibt vieles zu erleben.

Wie kann man sich einen typischen Tag von Ihnen vorstellen?

Die meisten Leute können sich nur schwer vorstellen, wie es ist, Diplomat zu sein. Normalerweise werde ich beim Frühstücken versuchen, Radio aus Großbritannien zu hören. Dann lese ich die österreichischen Zeitungen; die Krone und den Standard. Ich kann nicht mehr als zwei Zeitungen bei einem Frühstück lesen. Manchmal lese ich auch die Presse, aber nicht immer. An einem typischen Tag bin ich in Wien und werde dann mit meinen Mitarbeitern über deren Arbeit sprechen. Vielleicht werden sie Fragen für mich haben. Ich werde dann auch normalerweise Treffen mit Leuten haben. Gestern etwa ist der neue EU-Botschafter Martin Selmayr zu mir in die Residenz gekommen, um über das Leben in Österreich zu sprechen. Ich habe auch ständig Treffen mit Vertretern der Stadt Wien und ich versuche, Kontakt zu meinen diplomatischen Kollegen aufrechtzuhalten. Wir versuchen, unsere beste Analyse zum Tagesgeschehen nach London zu schicken.

Auf der anderen Seite habe ich auch öfters Medienarbeit, vor allem in Zeiten des Brexit. Ich habe oft versucht, Interviews hierzu zu geben, etwa im ORF, auf Puls4 oder ich Hangar-7, wo ich zweimal war, um unsere Politik zu erklären.

Ich habe auch oft Lunch oder Abendessen mit jemandem, oder ich gehe zu einem Empfang. Diese Empfänge sind meistens eine Möglichkeit, mit Kollegen und wichtigen Leuten Kontakt zu haben. Leider gibt es sehr viele Abende, an denen man arbeiten muss. Es gibt aber auch viele Tage, an denen ich nicht im Büro bin. Ich fahre dann wohin, zum Beispiel heute nach Salzburg. Heute habe ich noch ein Treffen an der Uni, dann noch eines bei einer Zeitung, oder heute etwa mit Ihnen. Vielleicht gehe ich zu einer Schule und erkläre, was man als Diplomat macht. Um zu zeigen, die Briten beißen nicht. Ihr könnt mir auch gerne auf Twitter folgen: @LeighTurnerFCO.

Wie sehen Sie Ihre Rolle in den Beziehungen zwischen Österreich und Großbritannien und wie ist das Klima derzeit zwischen den beiden Ländern?

Das Klima ist gut und die Beziehungen sind gut. Es gibt ungefähr 250 österreichische Firmen mit Sitz in Großbritannien. Das entspricht einem Gesamtumsatz um etwa 22 Mrd. Euro und 25.000 Mitarbeitern, inklusive Firmen wie Redbull. Wir haben 110 Firmen, die mit uns in Kontakt sind, weil sie ihre Arbeit in Großbritannien gut aufbauen wollen. Außerdem ungefähr 25.000 Österreicher, die in Großbritannien leben. Umgekehrt leben etwa 11.000 Briten in Österreich.

Was ist meine Aufgabe? Ich sage immer, als Botschafter soll man versuchen, drei Dinge zu tun. Erstens muss man immer seine eigene Regierung über das Land informieren, in dem man ist. Ich muss wissen, was in Österreich passiert und wie die Österreicher denken. Dazu reise ich sehr viel innerhalb Österreichs und bin mit vielen Leuten in Kontakt, organisiere Salons und dergleichen. Mein Wissen leite ich dann an Großbritannien weiter. Es gibt viele Österreicher, die in Großbritannien studieren und wir hoffen, dass es weiter so bleibt. Ich will nicht sagen, dass wir die besten sind, aber unsere Universitäten sind nicht die schlechtesten in der Welt. Österreichische Studenten sind sehr willkommen.

Zweitens – sehr wichtig im Moment – wollen wir die Österreicher beeinflussen und sie überzeugen, dass Großbritannien ein zuverlässiger Partner und ein wunderbares Land ist. Auch, dass die Politik unserer Regierung die richtige Politik ist. Ich arbeite für die Regierung, bin also nicht neutral in Sachen Politik. Ich muss die Meinung der Regierung vertreten.

Aufgabe Nummer drei ist vielleicht nicht so offensichtlich, aber man muss immer eine Meinung haben, etwa zur „Ibiza-Affäre“. Man stelle sich vor, die Premierministerin oder der Premierminister ruft an und ich habe keine Antwort. Als Botschafter bin ich der Brite in Österreich, der eine Meinung zu diesen Sachen hat. Wie komme ich zu meiner Meinung? Die Forschung und der Kontakt mit den Menschen spielen hierbei eine große Rolle.

Vorher haben Sie bereits erwähnt, dass man sich als Diplomat bewerben muss. Unsere Frage ist, ob Sie selbst einen Einfluss darauf haben, in welches Land Sie als Botschafter entsendet werden?

In Großbritannien ist das System sehr transparent. Es gibt eine sogenannte „wishlist“ von allen Posten, die in den nächsten drei bis vier Jahren frei werden. 2020 unter anderem Rom, Washington, Hanoi oder Seoul. Für jede Stelle gibt es ein Datum. Es gibt für alle diplomatischen Posten einen Rhythmus und normalerweise bleibt man drei bis vier, maximal fünf Jahre, da man immer frisches Blut braucht.

Ich weiß, dass sich beispielsweise sehr viele Leute für meine Stelle beworben haben. Alle wollen in Wien Botschafter werden. Die Europadirektorin muss dann eine Kurzliste von vier bis fünf Leuten machen und alles an die Zentrale schicken. Diese muss schauen, ob alles fair ist. Es muss repräsentativ sein, und es müssen die besten Leute sein. Nur weiße Männer und keine Frauen, das würde nicht gehen. Dann macht die Europadirektorin ein Interview mit jenen auf der Kurzliste, unterstützt von Vertretern verschiedener Interessensgruppen und anderen Personen. Diese entscheiden dann, wer gewählt wird. Es ist ziemlich transparent und man wird normalerweise nie an einen Standort geschickt, für den man sich nicht beworben hat.

Denkt man an diplomatische Immunität, dann fallen einem als erstes haufenweise unbezahlte Strafzettel ein. Doch was bedeutet diplomatische Immunität und welche Rolle spielt dieses Privileg in Ihrem Leben?

Bisher relativ wenig. Großbritannien ist ein Land, das diplomatische Immunität einerseits sehr ernst nimmt, andererseits aber nur einsetzt, wenn es notwendig ist. Strafzettel bezahle ich aus eigener Tasche, Tempoübertretungen ebenso, nur als Beispiel. Die britische Regierung würde diplomatische Immunität hier für unangemessen halten. Wenn ich Sie hingegen umbringen würde, würde das Foreign Office erst einmal schauen, ob das österreichische Justizsystem fair ist. Es könnte ja auch ein Komplott gegen mich sein. Wahrscheinlich – ich kann es aber nicht beurteilen – würden sie die Immunität aufheben. Er hat etwas Dummes gemacht, er hat einen jungen Studenten in einem Café in Salzburg umgebracht, das kann nicht richtig sein. Er soll die Justiz auch spüren.

Wenn ich andererseits in einem Land wäre, zu dem unsere bilateralen Beziehungen nicht so gut sind, oder die Justiz unter der Kontrolle der Regierung ist, wäre diplomatische Immunität sehr wichtig. Sonst könnte man in vielen Ländern kaum oder gar nicht als Diplomat arbeiten.

Natürlich gibt es auch eine graue Zone. In London etwa gibt es eine sogenannte „congestion charge“. Das ist eine relativ hohe Summe, 11.50 Pfund (ca. 13.50 Euro), die man bezahlen muss, wenn man mit dem Auto in die Stadtmitte fährt. Die ist dazu gedacht, um den Verkehr und die Umweltverschmutzung abzubauen. Elektroautos sind davon befreit. Manche Botschaften in London bezahlen das nicht, die sehen das als Steuer. Andere bezahlen keine Strafzettel. Wir finden, dass das nicht richtig ist. Aber unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Wenn es aber wirklich wiederholt ein Problem ist, werden Diplomaten aus London ausgewiesen. Diplomatische Immunität soll nicht missbraucht werden.

Eine Karriere als Diplomat ist nicht nur eine Berufsentscheidung, sondern eine Lebensentscheidung. Wie gehen Sie privat mit den Strapazen um? Lassen sich Beruf und Familie/Freizeit immer unter einen Hut kriegen?

Nicht immer. Ich würde sagen, Diplomat sein ist schwierig für das Familienleben. Das sage ich immer jüngeren Leuten, wenn ich wo auftrete. Diese interessieren sich stark für eine glamouröse diplomatische Karriere.

Erstens Partner, Lebensgefährten: Das ist eine schwierige Sache. Als ich 1983 in das Foreign Office getreten bin, war eine meiner ersten Aufgaben eine Studie in der Personalabteilung. Dort gab es 21 junge Rekruten, die zum Foreign Office gekommen sind – darunter elf Frauen. Ich sollte untersuchen, warum nach einem Jahr acht dieser elf Frauen ausgeschieden sind. Der Hauptgrund war, dass ihre männlichen Partner nicht mit ihnen ins Ausland fahren wollten. Das klingt ein bisschen leichtsinnig, aber auf der anderen Seite ist das für alle sehr schwierig, egal ob Mann oder Frau. Wenn Person A nach Ouagadougou geschickt wird und einen Lebensgefährten hat, der Mediziner, Universitätsprofessor, Lehrer oder sonstiges ist, was wird diese Person in Ouagadougou machen? In vielen Städten der Welt haben die Partner von Diplomaten nicht einmal das Recht zu arbeiten.

Die zweite Frage sind die Kinder. Sagen wir, Sie haben Kinder und fahren mit ihnen ins Ausland. Erstens verliert man sein Netzwerk. Zweitens muss das Kind in die Schule. Vielleicht geht es für drei oder vier Jahre auf eine britische Schule und dann zieht es in eine andere Stadt um. Zurück nach England, dann wieder ins Ausland. Das ist für Kinder natürlich nicht ideal. Das Modell basiert auch wieder darauf, dass die Kinder in ein Internat in Großbritannien gehen. Dort hat man Kontinuität bezüglich Bildung, doch andererseits ist man tausende Meilen von seinen Eltern entfernt. Ob das gut für das Kind oder das Familienleben ist, kann man schon diskutieren.

Drittens, man zieht immer um. Das hat Vorteile und ist für einen 21-Jährigen schon sehr spannend. „A rolling stone gathers no moss“, wie sagt man dazu auf Deutsch? [Anm. Ein rollender Stein sammelt kein Moos.]. Auf der anderen Seite kommt man ans Ende seiner Karriere und hat keine wirklichen Freunde. Alle sind über die Welt verteilt. Das heißt nicht, dass ich es nicht machen würde, und dass man keine Freude hat. Aber man sollte die Augen offenhalten und nach allen Seiten schauen.

Das Modell muss geändert werden. Aber niemand weiß genau, wie.

Sie sind 2016 Botschafter geworden. Vor drei Jahren hat auch David Cameron, der damalige Premierminister, ein Referendum zum Brexit initiiert. Kann man sagen, dass es vom Premierminister eine Fehleinschätzung war? Wie kann man sich dieses überraschende Ergebnis erklären?

Also zum Brexit kann ich zwei Tage vor der Wahl wirklich nichts sagen. Aber natürlich gibt es eine Debatte um die Demokratie. Ist ein Referendum ein gutes Mittel, um Entscheidungen zu treffen, oder nicht? Diese Debatte gibt es auch in Österreich. Großbritanniens Eintritt in die EU wurde beispielsweise zweimal durch ein Referendum bestätigt.

Die zweite Sache sind Umfragen. Wir wissen alle, dass Umfragen problematisch sein können. Das haben wir in vielen Wahlen in den letzten paar Jahren gesehen. Außerdem haben wir die neuen Medien. Ich finde, dass sie eine Möglichkeit bieten, mit vielen Leuten in Kontakt zu kommen, aber auf der anderen Seite kann dieser direkte Zugang leicht missbraucht werden. Das Problem könnte noch sehr viel größer werden. Man spricht jetzt von „deep fakes“. Es wird sehr einfach werden, ein Interview mit mir zu filmen und mir dann andere Worte in den Mund zu legen. Meine persönliche Meinung ist, dass man sich dieses komplizierte Medienbild sehr genau anschauen sollte. Das soll Möglichkeiten für die traditionellen Medien aufbauen, dass man denen auch gut vertrauen kann. Ich bin ein großer Befürworter von den britischen Medien, vor allem die BBC natürlich, aber auch die unabhängigen Medienkanäle. Es gibt sehr viel Druck auf die, die Wahrheit zu sagen. Und wenn sie einmal nicht die Wahrheit sagen, dann haben sie ein großes Problem. Im Internet, wenn man von einem Max Mustermann hört, dass jemand erschossen worden ist, dem Herrn Mustermann muss man nicht vertrauen. Aber man kann sich ein bisschen mehr auf die Medien mit Geschichte verlassen.

Auch diesbezüglich: Dänemark und Großbritannien haben innerhalb der EU einige Privilegien und Sonderbestimmungen. Gleichzeitig spürt man aber auch einen stärkeren EU-Skeptizismus. Wie lässt sich dies erklären? Ist es geschichtlich oder etwa geografisch bedingt?

Das ist eine sehr tiefe Frage. Ein ehemaliger französischer Beamter der Kommission sagte ungefähr 1983 einmal, die ursprünglichen sechs EU-Mitglieder waren allesamt Länder, die einmal vom Krieg erschüttert worden sind. Diese hatten den Nationalstaat zum Teil verloren. Das sieht man auch an den großen Institutionen der Staaten, zum Beispiel die Medien, die Polizei oder das Justizsystem, die Regierung, die Streitkräfte. All diese Institutionen wurden während des Zweiten Weltkrieges entweder in Deutschland von den Nationalsozialisten korrumpiert, oder von den von Deutschland besetzten Ländern Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande, Luxemburg auch korrumpiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte man in vielen dieser Länder das Gefühl, dass etwas zusammenzuwachsen und größer zu werden sehr wünschenswert wäre. Diese Integrationstendenz gibt es immer noch bei vielen Befürwortern von einer EU, die langsam aber stetig Gewicht gewinnt.

In Großbritannien, vielleicht auch zum Teil in Dänemark, gibt es dieses Gefühl sehr viel weniger. Obwohl man im Krieg viel gelitten hat, hat man nicht das Gefühl, dass unsere Institutionen nicht stark geblieben sind. Also unsere Polizei, unsere Medien, unser Regierungs- oder Justizsystem haben sich behauptet und wir vertrauen denen. Wir haben nicht das Gefühl, dass Integration an und für sich eine gute Sache ist. Ich glaube, das ist der Hauptgrund dafür, dass Großbritannien und auch manche anderen Länder die EU derart bewerten.

durchgeführt von: Lukas Bayer und Konstantin Ghazaryan

Wir bedanken uns bei Botschafter Leigh Turner für das Gespräch.

Lukas Bayer
In seinen Texten beschäftigt sich Lukas mit dem, was nötig ist. Idealisierte Weltvorstellungen sind ihm dabei genauso fremd wie Quantenphysik und die Stringtheorie. Es geht stets darum, das Mögliche darzulegen. In seinem Masterstudium Global Studies in Graz beschäftigt er sich vor allem mit ökonomischen und umweltspezifischen Themen.

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